Über mich

 

Hallo, ich bin Robert Gotic

Mein beruflicher Werdegang ist keine gerade Linie, und doch logische Konsequenz meiner professionellen und vor allem meiner persönlichen Entwicklung.

Ausbildung – mit den Händen arbeiten

Nach meiner gewerblichen Ausbildung zum Geräte-Feinwerkmechaniker bei der Bosch GmbH in Stuttgart, habe ich nach einem Jahr in diesem schönen Beruf für mich festgestellt, dass ich auch etwas gestalten möchte, kreativ arbeiten will. Ich sprach mit meiner Mutter, die mich, alleinerziehend und vor allem alleinverdienend, in diesem Wunsch unterstützte. Mein nächstes Ziel, Automobildesigner. Ich machte die Fachhochschulreife an der technischen Oberschule in Stuttgart um mich für das Studium an der Fachhochschule für Gestaltung in Pforzheim zu qualifizieren. Auf dem Weg dahin absolvierte ich die künstlerische Mappenvorbereitung in eigener Regie. Dank meiner eingereichten Mappe wurde ich in Pforzheim zugelassen und kam auch erfolgreich durch den künstlerischen Eignungstest.

Studiummit dem Kopf arbeiten

Nach vier Jahren studieren, Ferienjobs bei Mercedes Benz und einem Praktikum bei BMW in München, schloss ich mein Studium erfolgreich ab, ich war jetzt Automobildesigner. Direkt nach dem Studium fand meine damalige Freundin*, eine Anstellung in Bad Sobernheim. Ich bewarb mich bei dem nächstgelegenen Automobilhersteller. Dort konnte ich auch mit meinem Portfolio überzeugen, so begann meine berufliche Laufbahn als Designer bei Opel in Rüsselsheim.

* heute meine wunderbare Frau und Mutter unserer Tochter

Wenn das Warum verloren geht, wird das Wie unerträglich

Aber nach knapp 20 Jahren als Automobil Designer, verlor sich in meinem Tun das WARUM, weshalb das WIE unmöglich wurde. Ich pendelte zwischen Burn-Out und Bore-Out hin und her. Das Gehalt wurde zum Schmerzensgeld, geholfen hat es aber nicht. Schon viel zu lange war nur das Bankkonto gefüllt, im Herzen aber war ich leer.

Durch die Übernahme von PSA hatte ich, neben vielen weiteren Kollegen, die Möglichkeit einen Aufhebungsvertrag zu unterzeichnen, diesen Wink des Schicksals nutzte ich, ich unterschrieb.

Vom Brotberuf zur Berufung

Auslösendes Ereignis jedoch, nicht nur mein Leben zum Positiven zu ändern, sondern künftig auch das meiner Klienten, war ein Trauerfall in meinem Freundeskreis. Der Vater einer Freundin verstarb und ich wurde gebeten einen Teil des Nachlasses zu veräußern. Das habe ich selbstverständlich gerne getan, in meiner Art. Erleichtert um diese Last und berührt von meinem Umgang mit Ihrer Mutter, fragte mich meine Freundin ganz unverblümt: Warum ich denn hinter einem Schreibtisch versauere, wenn ich doch mit meinen Fähigkeiten Menschen wirklich helfen kann? Ich wusste keine Antwort auf diese Frage. Mein ehrliches Interesse an meinem Gegenüber, meine Empathie und mein vertrauensvoller Umgang mit meinen Mitmenschen, waren immer ein Teil von mir, meiner inneren Haltung. Immer wieder teilten sich mir völlig fremde Menschen mit, vertrauten mir. Nach dem Gespräch ging es Ihnen besser, und mir nicht schlechter – Grundvoraussetzungen für diesen Berufszweig.

Heilerlaubnis – mit dem Herzen arbeiten

Ich entschloss mich endlich meinem Herzen zu folgen, Heilpraktiker für Psychotherapie zu werden, um direkt mit und für Menschen zu arbeiten

Auf diesem neuen Weg bereitete ich mich an der Thalamus Heilpraktiker Schule in Mainz auf meine Überprüfung vor dem Gesundheitsamt Mainz vor. Währenddessen erlernte ich die Progressive Muskelentspannung an der Fitmedi Akademie in Rödermark als ZPP (Zentrale Prüfstelle für Prävention) zertifizierter Trainer, die klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie nach Rogers an der Thalamus Heilpraktiker Schule Köln und nach der erfolgreichen Überprüfung vor dem Gesundheitsamt Mainz, erhielt ich endlich die lang ersehnte Heilerlaubnis. Ein weiteres, sehr wichtiges Werkzeug wollte ich noch meinem ‚Werkzeugkasten‘ beifügen, die EMDR Traumatherapie, die ich in Pocking an der EMDR Akademie erfahren und erlernen durfte. 

Heute ist es mein Beruf Menschen zu helfen, sich wieder auf ihren eigenen Lebensweg zu begeben, sie ein Stück zu begleiten, so weit und so lange sie dies wünschen, bis sie wieder in ihre eigene Kraft finden.

Ich freue mich darauf Dich auf Deinem Weg zu begleiten

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